Creating Epic Moments

ÜBER MICH

Tanzen und Fotografieren

Was haben diese zwei Dinge gemeinsam? Davon möchte ich euch hier berichten!
Als Choreograf und Mediendesigner habe ich das große Glück gleich zwei Berufe auszuüben, bei denen es um die Inszenierung von Menschen geht. Ein Bühnenauftritt ist nicht wirklich anders als ein Fotoshooting. In erster Linie fällt es mir natürlich leicht, eine “Choreografie” für ein Foto zu kreieren, schließlich ist die Pose ein großer Bestandteil vom Tanzen. Es geht mir jedoch nicht darum, einen Bewegungsablauf einfach imitieren zu lassen – man erschafft für einen kurzen Zeitraum seine eigene kleine Welt – mit Gefühl, mit Style, mit Ausdruck – und zeigt das nach außen. Inszenierung heißt auch nicht, jemandem ein Konzept überzustülpen – das wäre nur aufgesetzt und gespielt – sondern jemanden in ein Konzept zu integrieren, es anzubieten. So wie jeder Tänzer eine Choreografie auf seine eigene Art und Weise umsetzt, so wird auch jede Person vor der Kamera anders wirken.

Es geht nicht darum, den besonderen Moment einzufangen, sondern zu schaffen!

Das ist mein persönliches Credo für jedes szenische Fotoshooting. Wie für eine Bühnenshow geht es um das Zusammenspiel von Kulissen, Kleidung, Accessoires, Styling, Effekten, Bewegung und letztendlich auch von Musik (was hilft es, wenn man z.B. gute Laune-Musik im Studio hört, wenn man doch eigentlich an einem zarten elfenhaften Bild arbeitet?). Es sollte alles aufeinander abgestimmt sein, sei es für eine opulente Inszenierung mit ausgefallenen Kleidern oder einem minimalistischen Set im Studio. Wenn alles zusammenpasst und auch am Set genau die Musik läuft, die zum Gesamtbild passt, fällt es einem viel einfacher, sich ins Bild einzufühlen.
Genau das bedeutet für mich Szenisches Arbeiten! Und genauso wie bei einer Show jeder kleine Schritt zum Gesamtbild beiträgt, so ist auch ein Fotoshooting viel mehr als nur ein ‘Click’.